Tuesday, October 25, 2005

Busy weekend

Halloechen alle zusammen, nachdem ich Euch letzten Freitag einen sehr langen Blogeintrag geschrieben habe, dachte ich mir, ich kann mir bis heute Zeit lassen um Euch von meinem busy weekend zu berichten. Los ging es zunaechst mit einer Seafoodparty bei Stefan einem schweizer Postdoc (der im uebrigen naechsten Monat australischer Staatsbuerger wird - ist ja unter Umstaenden ganz erstrebenswert). Wir haben uns durch sechs verschiedene Gaenge gegessen, worunter u.a. Austern, Prawns und so ein Zeugs waren. Gott sei Dank hatte ich fuer mein main dish etwas meat mitgebracht! Aber ich habe auch ganz tapfer die anderen Sachen probiert. Zu Gast waren Douglas und Kate (rechts im Bild), Bradley (hat das Photo geschossen) und ich.

Nach so einem ueppigen Mahl musste ich erstmal ein wenig ruhen und was gibt es da schoeneres als in einer Haengematte (ist, glaube ich, eher ein Haengestuhl) rumzubaumeln.
Am Samstag ging es schon zeitig mit PoolBBQ los (natuerlich nach dem 6 a.m. Aufstehen und zum Markt fahren), bei dem die Proteingrundlage fuer den Schampus beim anschliessenden Pferderennen gelegt wurde. Nachdem wir Freitag wieder einmal Sturm und Regen hatten, war es Samstag bruetend heiss und ihr wisst ja, was die Australier in so einem Fall tun - im Pool sitzen (from left: me, Christine, Stefan; Bradley is in the Pool).
Nach dem Fruehstueck hiess es schick anziehen und zum ersten Mal meinen neuen Hut vorfuehren.
Leider war ich (wie immer) groesser als meine Begleiter und der Hut das hat nicht unbedingt verbessert. Fuer folgendes Photo haben wir die Jungs deshalb auf ein kleines Podest gestellt und ich musste meine Schuhe nochmal ausziehen ;-).
Das Rennen selbst ist eine zu tiefst englische Angelegenheit, mit alten Maennern im Gehrock und Stock, den adrett gekleideten Damen mit ausladenden Hueten und Bookkeepern die die Wetten annehmen (ich habe $5 verloren). Einzige Abaenderung zu den Rennen in good old England ist, dass alle Rennen als Handicap-rennen ausgetragen werden, d.h. das die Jockeys vor dem Rennen gewogen werden und gegebenenfalls Gewichte in den Sattel bekommen, damit alle Pferde (zumindest theoretisch) die gleiche Ausgangssituation haben.
Nachdem wir uns den ganzen Tag auf dem racecourse rumgetrieben haben, ging es abends fuer mich zum Konzert und fuer den Rest zum Fussball. Anschliessend haben wir uns zum Clubbing in der Stadt getroffen und bis weit in den Morgen hinein getanzt (zu feiern gab es ja nix, da Brisbane das Soccergame verloren hat). Nachdem ich jetzt einige Clubs der Stadt kenne, kann sich Lutz schonmal seelisch und moralisch auf lange Naechte vorbereiten ;-). Ja, ihr habt richtig gelesen, Lutz kommt mich besuchen und bis dahin ist es nur noch viermal schlafen - Juchu!!!
Ich melde mich Ende dieser/Anfang naechster Woche nochmal mit letzten Neuigkeiten. Bis dahin
See u
Kathi

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